EBHC 2016 - Saalbach-Hinterglemm

Nach 4 Jahren Pause endlich wieder eine EBHC (European Bowhunter Championship). Diesmal in Saalbach-Hinterglemm in Österreich. Für mich ist dieses Turnier immer etwas Besonderes. Das internationale Flair, die Stimmung, das Wir-Gefühl ist hier besonders stark ausgeprägt.


Anreise war am Freitag. Nach gefühlten 10 Staus kamen wir endlich gegen 18 Uhr an unserem Hotel an. Schnell die Koffer auf das Zimmer geworfen und dann mit Freunden in der eva.alm auf eine Hopfenkaltschale getroffen. 

Am Samstag morgen ging es dann zur Bogenkontrolle, die sehr entspannt ablief, da kaum Schützen da waren. Die Meisten trudelten erst am Nachmittag ein.


 

Danach ging es zum Traininn auf die Jufenalm, wo wir einen entspannten Nachmittag mit den Frauen verbrachten.

Am Sonntag war das Briefing und anschließen dann der Einzug der Nationen und die Eröffnungsfeier, leider bei strömenden Regen.



Dann am Montag in aller Frühe der 1.Tag Dreipfeilrunde. Bustransfer und Bimmelbahn zum Talschluß. Ich hatte eine gemischte Truppe aus Deutschen, Österreichern und brasilianischen Gastschützen. Es wurden kontinentale Freundschaften geschlossen. Hier ein Bild von Alexandre und mir.



Der gelbe Parcours war atemberaubend. Das Panorama unbeschreiblich schön. Die Ziel sehr anspruchsvoll. Kindergeburtstag war gestern. Am Ende ging ich mit 2 Nullen und 430 Punkten aus dem Parcours.

Hier mal 2 Bilder von Stephan Priller, die er mir zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür. Man beachte den Bären im Felsen und dahinter den 20m hohen Wasserfall.

Das Bison war sein Schicksal
Der Wasserfall und der Bär

Dienstag ging es wieder zum Talschluß allerdings in den grünen Parcours. Auch hier das Fazit: Traumhaft.

Stephan und ich auf dem Weg in den Parcours

Ganz dahinten in der Mitte steht der Hirsch
Kill im Ersten. YES
Überall Brücken über Gebirgsbäche
Meine Gruppe 1


Biber am Gebirgsbach

Der Tag endete für mich mit 448 Punkten und nur 1 Null. Ich steigert mich langsam und der Turniermodus stellte sich ein.

Mittwoch hatte ich dann meinen freien Tag und ich betätigte mich für Martina (Frau von Klaus) und Dagmar als Chauffeur durch diverse Gartenmärkte und einem Abstecher in eine Klamm.

Donnerstag Doppelhunter. Es war für den Nachmittag Regen und Gewitter angesagt, der auch pünktlich einsetze. Man konnte an meiner Scorekarte sehr gut ablesen, wann es regnete. Es donnerte zwar zweimal, aber die Rangemarshals brachen zum Glück nicht ab. Trotz des Regens schoss ich sehr gute 259 Punkte.

Pfeilbruchtest bei Gemse auf Fels
Am Freitag, Hunterrunde. Ausgerechnet in einem vom Gelände her schwierigsten und anstrengensten Parcours. Im Steilhang unterhalb des Zwölferkogels. Dennoch schoss ich mein bestes Hunterergebnis, dass ich jemals auf einer EBHC geschossen habe. 272 Punkte. Ich hatte sogar kurzzeitig die magische Grenze von 300 Punkte im Visier. Vielleicht das nächste Mal.

Am Schluß addierte sich mein Ergebnis auf 1409 Punkte und Platz 115 von 292 Schützen in der AMBHR. Ich toppte meine Bestleistung aus dem Jahr 2010 um 100(!) Punkte.

Nächste Jahr ist die EBHC in Deutschland. Da greifen wir wieder an. Bis dahin.

PROST!!!!
Euer Jürgen

Mittwoch, 6. Juli 2016

Pfeilzieher von Winys-Archery - Update

Letzte Woche nahm Winfried Schröppel von Winys-Archery zu mir Kontakt auf und fragte mich, ob ich Interesse hätte eines seiner eigenen Produkte zu testen. Es geht um einen Pfeilzieher. Ich war nicht abgeneigt und so war wenige Tage später ein kleines Päckchen in der Post. Vielen Dank dafür.

Ich werde diesen beim nächsten Parcoursgang testen und dann davon berichten.

Hier mal ein Foto:


Hersteller: www.winys-archery.com

UPDATE:
Letztes Wochenende konnte ich den Pfeilzieher mal testen. Mein Ergebnis ist sehr positiv. Ich bin zwar eher ein Freund der länglichen Pfeilzieher, weil diese nicht so sperrig sind, aber dieser liegt gut in der Hand und passt gut auf alle Schäfte. Er kann problemlos mit den anderen in der Branche mithalten.

Euer
Jürgen

Dienstag, 19. April 2016

Alles neu in Gräfenroda

Nach längeren Waldarbeiten konnte vor kurzem wieder der komplette Wald freigegeben werden. Der Parcours wurde komplett neu gestellt. Es erwarten einem auf dem rund 6,5 km langen Parcours 40 Stationen mit über 80 Zielen. Es gibt auf der Hälfte etwa ein Gabelung, wo man den Parcours abkürzen kann, wenn man das denn möchte. Der Weg ist als Trampelpfad gut erkennbar, auch die Beschilderung ist völlig ausreichend. Die Stationen sind allerdings nicht nummeriert, da der Betreiber öfters umstellen muß, wenn wieder Arbeiten im Wald anstehen. Das ist aber auch nicht notwendig. Im Parcoursschrank gibt es dafür Handzettel, damit man sich nicht verläuft. Optisch wird der Eindruck leider etwas durch die riesige Holzerntetrasse getrübt, über die man 2x gehen muß, aber die Ziele sind dafür alle sehr interessant und teils sehr anspruchsvoll gestellt. Fast immer gibt es natürliche Backstops. Mir gefällt Gräfenroda sehr gut und ich finde die neue Parcoursrunde hat sehr viel dazugewonnen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Achja, der Preis mit 12 Euro ist geblieben und der Parcours ist es auch wert.

Nun ein paar Eindrücke vom letzten Wochenende:







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Euer Jürgen

Donnerstag, 7. April 2016