Mein neues und erstes Tab von László

Diese Woche war es endlich in der Post. Mein neues und erstes Custom-Tab handgefertigt von László aus Ungarn. Den Link zu seiner Homepage findet ihr unten. Die Bestellung, Anfertigung und der Versand, war gerade mal innerhalb 1 Woche abgewickelt. Das ist beeindruckend.

Dei Qualität ist überragend. Die Nähte sind sehr sauber verarbeitet und auch die Beschriftung ist top. Man kann es in verschiedenen Farben bestellen. Einfach mal die HP besuchen. Ich habe mich für "Autumn" also Herbst entschieden. Das Leder ist Cordovan und fühlt sich richtig gut an.

Meine ersten Schußversuche mit Tab, war wie erwartet, ernüchternd, da ich vorher nur den Handschuh von MG-Outdoor gewohnt war. Alle Pfeile lagen extrem links. Ich kannte das schon vom Handschuh, bei dem ich das gleiche Problem am Anfanh hatte. Es dauert eben eine Weile, bis der Tab eingeschossen ist. Man muß nur Geduld haben. Und die habe ich.

Ich kann Lederarbeiten von László nur empfehlen. Er ist ein äußerst netter Zeitgenosse, den man alle seine Customwünsche anvertrauen kann.

Nun ein Bild vom guten Stück und die der versprochene Link zur HP und Facebook.






Homepage: www.vlbbtab.com
Facebook: https://www.facebook.com/vlbbtab/

Euer
Jürgen

Donnerstag, 24. November 2016

DFBV und AAE kooperieren

Seit letzten Wochenende ist es amtlich. Sowohl DFBV, also auch AAE öffnen ihre Meisterschaften für die Mitglieder des jeweiligen anderen Verbandes. Das heißt die Mitglieder der beiden Verbände müssen bei allen Meisterschaften nicht mehr in der Gästeklasse starten.

Das ist als riesiger Fortschrift in der Kooperation von verschiedenen Bogensportverbänden zu werten. Mein Respekt für die Verantwortlichen der beiden Verbände, dass sie diesen Schritt gewagt haben. Da beide Verbände dem internationalen Verband IFAA angehören, war das der nächste logische Schritt.

Quelle: Facebook-Seite der AAE

Montag, 21. November 2016

1. 3D-Sport des TBVD am Edersee

Mit Spannung freute ich mich auf die 3D-Sport des TBVD am Edersee. Es war die erste Meisterschaft des neuen Verbandes und ich erwartete ein perfekt organisiertes und herausforderndes Turnier. Schließlich stellt ein Verband mit seiner ersten Meisterschaft ja eine Art Visitenkarte aus und man will ja den anderen Verbänden zeigen, was man kann. Die Funktionäre sind zudem alles alte Hasen aus einem anderen Verband und meine Erwartungshaltung an dieses Turnier war dementsprechend hoch. 

Allerdings machte sich bereits nach einem Tag so etwas wie Ernüchterung breit. Die Ziele waren nur "selektiv weit gestellt" (Zitat eines Verantwortlichen). Wenn aber der Anspruch einer 3D-Sport der ist, dass man einfach alles nur weit und sehr weit stellt, ohne Rücksicht auf Tierkategorien (Killgrößen) zu nehmen, dann verliert man sehr schnell die Freude am Turnier. Teilweise kaputtgeschossene Ziele trugen ihren Teil bei. Einige Schüsse waren, was die Sicherheit betrifft, äußerst grenzwertig. Keine Backstops (Pfeile flogen bei Rückenabprallern fast bis auf die Straße) bzw. wenn Netze gespannt waren, dann waren sie ziemlich nutzlos. Sowas darf nicht sein. Die Ziele waren alle vom ständigen Parcours, es hat lediglich eine abweichende Bepflockung gegeben. Ferngläser sind laut Sportordnung nicht erlaubt, was ok ist, aber man durchaus differenziert sehen kann. Ich erwarte dann aber, wenn schon Bildtafeln aufgestellt werden, zumindest Tafeln mit korrekten Abbildungen und erkennbarer Killzone am Abschlußpflock. Die Tafeln hatten aber mit der Wirklichkeit meist nichts gemein. Die Bildqualität war so miserabel, dass man kaum was erkennen konnte. Man hatte den Eindruck, es wurde alles in einer Nacht- und Nebelaktion mal eben zusammengeschustert. Da stellt sich mir die Frage: "Was wurde in dem halben Jahr Vorbereitung, seit der Veröffentlichung der Ausschreibung, eigentlich gemacht?" Der Parcours bietet landschaftlich soviele Möglichkeiten. Warum wurden diese nicht genutzt?  Es gab Schußsituationen, die waren nicht weit, aber so tricky, dass man sie schwer einschätzen konnte. Warum nicht mehr davon? Das macht für meine Begriffe das Sportliche aus. Einfach nur weit stellen, ist einer Meisterschaft nicht würdig. Was kleine Vereine bei Spassturnieren an perfekten Parcouren auf die Beine stellen, sollte ein Verband allemal hinbekommen, oder? Ansonsten lief organisatorisch alles prima: Die Bogenkontrolle, das Briefing (nächstes Mal einen etwas ruhigeren Ort wählen) und das Catering. Ob jetzt Schießkladden nötig waren oder nicht, sei dahingestellt. Ich habe sie nicht vermisst. Eine perfekte Meisterschaft auszurichten, ist durchaus möglich. Die Österreich haben es mit ihrer EBHC dieses Jahr gezeigt.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich die Leistung aller Schützinnen und Schützen an diesen beiden Tagen auf keinem Falle schmälern möchte. Alle verdienen meinen Anerkennung und meinen Respekt für ihre Leistung.

Nächstes Jahr wird es im Mai eine 3D-Jagd geben und ich bin gespannt, wie dort die Organisation und der Parcours ist. Viele der Punkte oben, wurden in der Hauptversammlung angesprochen und ich hoffe die Funktionäre nehmen die gutgemeinte Kritik ernst und sorgen für Verbesserungen.

Der Artikel stellt meine alleinige Meinung dar, die aber durch viele Meinungen in den Gesprächen mit anderen Schützen an beiden Tagen gestützt wird.

Einen weiteren Artikel zur 1. 3D-Sport des TBVD findet ihr auf dem Blog von Timm. Ich hatte das Vergnügen ihn am 2. Tag in meiner Gruppe zu haben und wir hatten sehr interessante Gespräche. Danke auch an meine beiden Gruppen für zwei kurzweilige Tage,

Hier der Link zum Artikel von Timm: 3D-Sport des TBVD 2016 – Bowra Parcours Edersee 

Euer Jürgen 

Freitag, 7. Oktober 2016