3D-Turnier des BS Oberland u. BHL-Turnier 2009

Fazit: Schwieriges Turnier im teilweise extrem steilen Gelände

Am Wochenende fand beim BS Oberland auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände bei Murnau am Staffelsee 2 Turniere statt, das Qualifikationsturnier der BHL des DFBV am Samstag und das 10. 3D-Turnier am Sonntag.

Das BHL-Turnier war mit 25 Schützen sehr spärlich besetzt, sodass einem die Ausrichter Leid taten. Sie hatten sich sehr viel Mühe gegeben einen den Regeln des DFBV entsprechenden interessanten Parcours zu stellen, was der Truppe um Erich auch sehr gut gelang. Das 3D-Turnier am Sonntag, das dann annähernd auf dem gleichen Parcours wie am Vortag stattfand, war dann mit ca. 120 Schützen schon besser besucht.

Silvia beim Weitschuss auf einen Elch

Und hier bei einem Schuss auf einen Vielfraß mit Licht- und Schattenspiel

Es war von weiten flachen Schüssen, über extrem steile und teilweise auch weite Bergauf- und Bergabschüsse und auch Schüsse durch das Unterholz alles dabei.

Durch diese hohle Gasse muß er kommen.... (Wilhelm Tell)
Meine Wenigkeit bei einem Schuß auf einen Bär

Besonders interessant fand ich einen Schuss auf einen Steinbock, der in ca 50 m Entfernung über ein Tal hinweg an der anderen Hangseite stand. Ein schwieriger Schuss, zumal der Abschuss im Wald war und der Bock am Hang in der prallen Sonne. Dadurch die Entfernung sehr schwer zu schätzen.

Zwischendurch konnte man auch das Panorama geniessen, dass sich einem auf dem Zick-Zack-Kurs durch den Parcours bot. Zum Beispiel ein Blick auf die Loisach, auf der viele in Kanus und Raftingbooten unterwegs waren.

Blick auf die Loisach

Insgesamt ein sehr schönes Turnier. Die Stimmung an beiden Tagen war gut und ausgelassen, das Catering sehr gut. Das Wetter spielte auch mit, auch wenn sich manchmal im Wald die schwüle Luft sehr hartnäckig hielt und die Schnaken einen piesackten. Mein Dank gilt dem Team um Erich und der Gruppe 5 (Silvia und Heiko, nebst Yanka und Frieda) am 1. Tag und der Gruppe 25 (Bogdan und Helmut) am 2. Tag.

Gruppe 25
Yanka, Silvia, Heiko, Frieda und ich (von l. n. r.)

Heiko und sein Spotkill auf eine Gemse 40 m bergab

Heiko beim Schuss auf eine Gans

Mein Spotkill auf den Vielfraß in 45 m bergan


Montag, 10. August 2009

23. Jagdbogenturnier Bamberg 2009 - Die grüne Hölle

Fazit: Anspruchsvolles und interessantes Turnier

Samstag, 01.08.2009 - Der 1. Tag

Der Tag war als sonnig und sehr warm angekündigt und so kam es dann auch. Bereits zu Beginn des Turnieres gegen 10 Uhr hatten wir bereits über 20°C und es sollte noch wärmer werden. 28 Scheiben erwarteten uns und es sollte ein Trip durch die grüne Hölle des Hauptsmoorwaldes bei Bamberg werden. Bereits auf dem Weg zu unserer Scheibe fielen die ersten blutdürstigen Bewohner des Waldes über uns her. Einige hatten vorgesorgt und sich mit chemischen Waffen (Autan, ...) ausgestattet, was die Biester aber nicht abhielt uns weiter kollektiv anzugreifen. Die Killquote stieg so von Minute zu Minute. Tapfer absolvierten wir dennoch die uns gestellte Aufgabe, die anderen Bewohner des Waldes (Bäume, Wurzeln und 3D-Tiere) mit unseren Pfeilen zu malträtieren.

Gruppenkill

Das Catering war einwandfrei und bot für jeden Gaumen etwas. Neben den obligatorischen belegten Brötchen, warteten die Bamberg auch mit einem herrlich schmeckenden Gulasch auf. Lecker. Genau das Richtige für die Mittagspause. Allerdings, wer ein Käsebrot haben wollte musste zu schweren Waffen greifen, um die Mäuse vom Käse zu vertreiben.

Der Mäusejäger

und seine Beute

Den Abend ließen dann Einige, wie mir zugetragen wurde, in geselliger Runde bis ca. 3 Uhr früh ausklingen. Sehr mutig, wenn man bedenkt, dass der 2. Tag bereits um 9 Uhr früh am Pflock weitergehen sollte. Aber alle aus meiner Gruppe hatten es geschafft. Respekt!

Sonntag, 02.08.2009 - Der 2. Tag

Wie bereits gesagt, der 2. Tag begannt recht früh und der Himmel war bedeckt. Dadurch staute sich die Vortageshitze im Wald, was vermehrt zu Schweißausbrüchen, zumindest bei mir, führte. Nach dem roten Pflock am Vortag, schossen wir diesmal vom grünen Pflock. Aber wenn einer dachte die Bamberger hätten Mitleid mit uns, sah sich getäuscht. Die Runde war genauso schwer, wie am Tag zuvor. Licht- und Schattenspiel, im Wind wehende Äste, die die Suche nach einem Schußfenster erschwerten, und und und .... Es war eben ein anspruchsvolles Turnier.

Gruppenkill mit Schleichwerbung

Das Fazit

2 Tage Bamberg sind vorüber und ich muss sagen es war ein klasse Turnier. Sehr gut und anspruchsvoll gestellt. Die abgezeichneten Zonen für Körper und Kill stellten auch kein Problem dar. Im Gegenteil, dadurch, dass Zufallstreffer (Kopf, Bein, Schwanz,...) erst gar nicht gewertet wurden, musste man sich auf ein zielgenaues Schießen konzentrieren, was das Turnier m.M.n. noch interessanter machte.

Gruppenbild ohne Dame
(Jeanine war am 2.Tag nicht mehr dabei)

Auf jedem Fall danke ich der Gruppe 25 (Stefan, Ottmar, Sebastian und Jeanine) für 2 tolle und lustige Tage und natürlich auch der Bamberger Truppe um Guido. Euer Turnier in meiner alten Heimat hat einen festen Platz in meinem Kalender.

Montag, 3. August 2009

 
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