Become the Arrow (Werde der Pfeil) - ab sofort erhältlich

Das lange Warten hat sich gelohnt. Die deutsche Übersetzung des Klassikers von Byron Ferguson "Become the Arrow" ist endlich beim Vorderegger-Verlag erhältlich.

Copyright 2009 - Vorderegger Verlag

Das Buch kostet 22,-- Euro (inkl. 10% USt zzgl. Versand) und kann über den Online-Shop des Vorderegger-Verlages bestellt werden.

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Viel Spaß beim Lesen.

Donnerstag, 26. November 2009

EBHC 2010 - Aktuell

Die IFAA hat für die Ausrichtung der EBHC 2010 in Österreich folgendes beschlossen:

  • Es dürfen max. 6 Parcours gestellt werden
  • Visierschützen: je Klasse max. 168 Teilnehmer
  • Visierlose Schützen: je Klasse max. 252 Teilnehmer
Grund ist eine vorgeschriebene Limitierung im Regelwerk der IFAA (Book of Rules, Seite 39 H2).

Quelle: Bogensportverein EBHC 2010

Allerdings, was genau unter Klasse zu verstehen ist, ist nicht ganz ersichtlich. Eventuell ist damit folgende Klasseneinteilung gemeint:

Klasseneinteilung EBHC 2010

Ist dem so, dann stellt sich immer noch die Frage: Ist die Limitierung pro Altersgruppe in einer Klasse oder pro Klasse unabhängig von der Altersgruppe, gemeint??

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Update vom 23.11.2009
So bald die Teilnehmerzahl einer Klasse überschritten wird, kommen die zusätzlichen Schützen auf eine Warteliste. Das Startgeld daher nicht einzahlen, wenn man auf der Warteliste ist. Erst nach Reihung in das Starterfeld einzahlen!!

Montag, 23. November 2009

4. Ummerstadter Winterrunde 2009/2010 (1.Turnier)

Fazit: Jagdlich und teilweise tricky gestellt.

Die Ummerstadter Winterrunde hat begonnen. Letzten Samstag (14.11.2009) fand das Erste von 3 Wertungsturnieren bei trockenen und ab und an auch leicht sonnigen Wetter stand. Die Temperaturen waren milde und angenehm, also ideal um ein paar Pfeile fliegen zu lassen.

Gestellt waren 28 Ziele auf ca. 5 km. Alle in jagdlichen Entfernungen bis max. 45 m. Also auch für schwächere Bogen durchaus machbar. Das soll aber nicht heißen, dass es einfach war. Im Gegenteil, durch die Art und Weise, wie es gestellt war, z.B. ein Schuß zwischen 2 Bäumen durch (Schußkanalbreite ca. 30 cm), machte die Schwierigkeit aus. Kann man ganz gut auf folgenden Bild sehen:

Ich beim Schuß durch 2 Bäume

Ich für meinen Teil kann nur dazu sagen, es war ein tolles Turnier, die Stimmung war gut und der Spaß war stets dabei. Und das ist es was ein Turnier ausmachen sollte. Der Spaß am Bogenschiessen mit Gleichgesinnten. Ich habe ihn wieder einmal erleben dürfen.

Danke an Christopher und Leo für die Organisation und den vielen Helferinnen und Helfern an den beiden gut bestückten Dopingständen und in der Kantine des Kindergartens. Dank auch an meine Gruppe 22, es viel Spaß mit euch gemacht. Bis zum nächsten Mal.

Hier nun ein paar Eindrücke in Bild und Wort vom Turnier:

Warten auf den "Anpfiff".

Auch der "einheimische" Triceratops wurde erlegt.

Christopher fragt sie kopfkratzend, wie wir das hinbekommen haben.

Dietmar beim Schuß auf den Steinbock - rechts außerhalb des Bildes :-)

Endlich Pause!!

Armin beim Schuß über ein Feld. Sehr gut zu sehen seine ungewöhnlich schräge Bogenhaltung. Interessant.

Auch ein Bison hatte sich in unsere Breiten verirrt.

Der "Kniefall vor dem Herrn" oder auch "katholischer Schuß" genannt.

Die Gruppe 22 (v.l.n.r.) Christopher, Armin, Dietmar und ich

Ergebnisse und ein kleines Video vom Turnier findet ihr auf dem Bearpaw-Blog. Siehe Blog-Liste links.

Die Bilder wurden mir freundlicher Weise von Armin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle an ihn.


Sonntag, 15. November 2009

Es war einmal .....

..... ein Wurfarm.

Der wollte zum Wellness-Urlaub nach Oregon in die USA, um sich von einem bekannten Bogenbauer aufbereiten und streicheln zu lassen. Doch, wie sollte er das alleine schaffen??? Also bat er sein Herrchen, ihn doch per Post nach USA zu schicken. Sein Herrchen hatte grad nix zu tun und rief geschwind beim Zoll an, da er sicher gehen wollte, dass dieser Urlaub, bis auf die Reisekosten, kostenlos bleibt. Der freundliche Herr vom Zollamt erklärte ihm, er müsse online eine Internet-Ausfuhranmeldung machen, diese müsste am Ende ausgedruckt und unterschrieben zum Zollamt gebracht werden. Diese wäre seit dem 1.7.2009 Pflicht, also diese Online-Geschichte. Ich fragte ihn, wie es Personen machen, die keinen Internet, PC und/oder Drucker besitzen? Seine Antwort war ein telefonisches Schulterzucken. Egal, soweit so gut. Als PC-Profi mit der richtigen Ausrüstung sollte das ja auch kein Problem darstellen. Das Herrchen ging also in das Internet und rief das besagte Formular auf. Als 1. wurde nach der Ausfuhr gefragt. "Ausfuhr in EFTA-Land" oder "Drittland (nicht EFTA)". EFTA????? Ein kurzer Blick in Wikipedia half. "EFTA heisst European Free Trade Association". USA war ein Drittland. OK. Als nächstes das Verfahren: Hmmmm. "Zweistufiges Normalverfahren", "Zweistufiges Normalverfahren mit Antrag gem. §9 Abs. 2 AWV ", "Einstufiges Normalverfahren Warenwert <= 3.000 EUR" oder "Einstufiges Normalverfahren (Art. 791 ZK-DVO) ". Skeptisch Ich nahm einfach das Erste. Keine Ahnung warum. War eben ein Bauchgefühl. Es folgten dann leichte Fragen wie Empfänger/Anmelder, Fragen nach dem "Grenzüberschreitenden aktiven Beförderungsmittel", "dem Verkehrsmittel", "der Beförderungsroute", "den Lieferbedingungen (Incoterm)", .... Alles Fragen, die jeder mit einem Fingerschnips beantworten kann, der schon mal beim Zoll und der Post gearbeitet hat. Aber nun saß ja da ein Normalsterblicher vor dem Formular. Unheimlich hilfreich waren da die Auswahl Popups. Besonders die zur Art des Geschäftes. War es nun "Warensendung zur Lohnveredelung; ausgenommen die unter den Schlüsselnummern 71 und 72 zu erfassenden Warensendungen " (Anm.: 71 ist Militärisch und 72 ist Airbus-Programm) oder "Warensendungen zur und nach Reparatur". Ihr habt es schon geahnt. Es ist Ersteres. War doch sonnenklar. Es folgte belangloses Zeug wie Warenbezeichnung und Warennummer. Warennummer???????? Na klar, steht doch auf jeder Ware drauf. Hmmm. Ich geh dann mal suchen....... Nix gefunden. leicht weinend Ein Anruf beim Zollamt klärte das Verwirrspiel. Es handelt sich um die Warennummer, die der Zoll vergibt, um die Waren zu klassifizieren. Wow! Sie lautet "95069990" für Sportbogen. Also gut merken. Dann wurde noch kurz das Verfahren abgefragt. Das ging recht schnell, weil der freundliche Zollbeamte mir dabei half. Es ist eine "vorübergehende Ausfuhr im Rahmen der passiven Veredelung", der das Verfahren "Gleichzeitige Überführung in den zoll- und steuerrechtlichen freien Verkehr ohne steuerbefreiende Lieferung" vorausgeht. Ahja. Klar. Stand heute morgen in meinem Kaffeesatz. Fertig. endlich konnte ich "Speichern" drücken. Es klappte auf auf das 1. Mal. Der Zollbeamte erzählte mir, das manche Leute bis zu 3 Tage brauchen würden, sowas auszufüllen. Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Mir war alles superklar. Skeptisch

Also den wellnesssüchtigen Wurfarm und die Zollpapiere eingepackt und ab zum Zollamt. Dort wurde das Herrchen freundlich empfangen, wenn auch mit etwas staunenden Augen, da ja noch niemand von den dort heimischen Beamten einen Wurfarm gesehen hatte. Er wurde sogleich fotografiert und dann sagt man dem Herrchen, er könne ihn jetzt einpacken, damit das Paket verplombt werden kann. Schockiert Wie???? Einpacken????? Naja, Karton und so....... Herrchen hat nix bei und der arme Wurfarm guckte schon leicht traurig. Einer der freundlichen Zollbeamten hatte plötzlich die grandiose Idee. Unten im Lager wäre doch noch alte Kartons. Also ab in den Keller gedüst, Wurfarm in Luftposterfolie eingewickelt und in Karton eingepackt. Wieder nach oben, wo sich der Zollbeamte über die Papiere machte und Herrchen währenddessen viele Fragen über den Bogensport beantworten durfte. Dann waren die Papiere fertig und der Karton bekam sein Schleifchen mit der Plombe. Nochmals freundlich bei allen bedankt und schönes WE gewünscht. Ab zur Post. Cleverer Weise hatte Herrchen ja schon eine Paketmarke besorgt und aufgeklebt. Herrchen ging also zum Schalter. Die nette Frau dahinter betrachtete das Paket skeptisch und zückte ein Maßband. Schockiert Was wollte sie denn damit????? Sie nahm die Maße und teilte mir lächelnd mit: "Das geht aber nicht mehr als Päckchen durch." Was???? Schockiert Sie sagte: "Naja, die maximale Länge darf höchsten 60 cm sein, das Paket hat aber 68 cm. Also ist es ein Paket." Auf die Frage, ob man die 13,90 Euro für das Päckchen, die Herrchen ja schon bezahlt hatte, verrechnen könnte, antwortete sie kaumgummikauend: "Neee, da müssen sie das volle Porto bezahlen, also 35 Euro." Herrchen's Mund wurde auf einmal ganz trocken. Zähneknirschend bezahlte er und ging von Tannen. Was für ein bescheidener Tag. Zu seiner Freude fand er auch noch ein kleines nettes Zettelchen hinter dem Scheibenwischer, welches Herrchen unmissverständlich klarmachte, dass er sein Auto ohne Parkschein geparkt hatte. Klar, er wollte ja nur das Paket abgeben, was normalerweise nur 2 Minuten dauert. Schimpfen Es wurden 15 min daraus.

Aber was soll's. Heute ist ja nur Freitag, der 13. und der Tag geht zu Ende. "Wurfarm" ist jetzt auf seinem Trip nach USA........ Alles ist gut, bis in 3 Wochen......

Freitag, 13. November 2009

BHL Finale in Osterburken 2009

Wie ihr in dem einen oder anderen Turnierbericht lesen konntet nahm ich dieses Jahr an der BHL des DFBV teil. Mir haben die einzelnen Turniere sehr gut gefallen, auch wenn ich kein Freund von Doppel-Hunter-Runden bin. Die Teilnehmerzahlen waren allerdings so gering, dass zuerst von 3 Qualifikations-Turnieren auf 2 Turniere reduziert wurde, um dann im Anschluß, eben bedingt durch die geringe Teilnehmerzahl, alle BHL-Teilnehmer zum Finale zuzulassen. Stellt sich für mich die Frage, warum dann überhaupt Qualifikationsturniere? Man hätte ebenso gut auch gleich das Finale machen können. Warum so wenige Schützen teilgenommen haben, hat wohl vielfältige Gründe, über die sich die Organisatoren für 2010 Gedanken machen müssen. Und ob es eine BHL 2010 geben wird? Man wird sehen.

Ich für meinen Teil konnte leider beim Finale in Osterburken nicht dabei sein, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits ein anderes Turnier gebucht hatte. Dennoch möchte ich hier einen Link mit einem Interview von Christian Heinke (BHL-Finalteilnehmer) posten, in welchem er aus seiner Sicht vom Finale berichtet. Leider ist momentan von offizieller Seite kein Bericht zu finden, aber vielleicht kann man in der nächsten SPOT etwas darüber lesen. Auf der selben Seite befindet sich übrigens auch ein Interview mit Uli Groß (Präsident des DFBV) über die Zukunft der BHL. Auch interessant der Bericht über den 3D-Tirol-Cup, das österreichische Ponton zur BHL?

Hier nun der Link: BHL-Finale 2009 / Tirol 3D Cup / BHL 2010

Quelle: Internetseite der Team AG

Die Ergebnisse können hier eingesehen werden: BHL Finale 2009 Ergebnisse

Quelle: Internetseite des DFBV

Donnerstag, 5. November 2009

 
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