Neubrunn 2010 - Das Treffen der Free Archers

Wie schon in meinem letzten Beitrag angekündigt, hier nun der Bericht vom Treffen der "Free Archers" in Neubrunn. Das Neubrunner Treffen ist sehr beliebt und viele scheuen auch nicht die weite Anreise aus allen Ecken Deutschlands und sogar dem benachtbarten Ausland. Eine wunderbare Gelegenheit viele der Gesichter hinter den Nicknamen kennen zu lernen.

Mittwoch, 12.05.2010

Armin und ich brachen am späten Nachmittag nach Neubrunn auf. Nach störungsfreier Fahrt landeten wir mit unserem Gefährt auf dem Zeltplatz, wo sich schon merklich was getan hatte, im Vergleich zum Wochenende vorher. Es herrschte reges Treiben. Überall wurden Zelte aufgebaut, Kinder wuselten umher und das eine oder andere Lagerfeuer brande schon. Es dauerte nicht lange, dann wurde man schon von den Ersten freudig begrüßt. Schnell noch die restlichen mitgebrachten Sachen verstaut und dann mit ein paar Freunden auf den Parcours. Andreas hatte den Turnierparcours in 2 Kleinere aufgeteilt und stehen lassen. Klasse. So kannte man jeden Tag die paar Schritte in den angrenzenden Wald gehen und schon stand man inmitten eines schönen Parcours. Eine lustige Truppe hatte sich da versammelt und es wurde beschlossen eine Kill-Hunterrunde auf dem kleinen Parcours mit 14 Zielen zu schiessen, d.h. Kill 20, Körper -10, Daneben 0 und Verweigern -20 Punkte. Heftig, machte aber riesigen Spaß. Am Abend saßen wir dann im "Archers Paradise" zusammen. Wir hatten Coburger Bratwürste mit Nudelsalat und Krautsalat dabei, was gerne angenommen wurde. Bei ein paar Bierchen und guten Gesprächen ließen wir den Tag ausklingen.

Donnerstag, 13.05.2010

In der Nacht hatte ich schlecht geschlafen. Man musste sich eben erst wieder ans Schlafen auf Isomatte gewöhnen. Armin hatte schon angeschürt und machte bereits Kaffee mit meiner Westernkaffeekanne. Frühstück war genau das Richtige jetzt, um wach zu werden. Gestärkt ging es dann in lockerer Männerrunde auf den kleinen Parcours. Schließlich war ja Herrentag.

Der berühmte Astgabelschuß aus einer anderen Perspektive

Das Hirsch-Paar

Wir (Buddler, Michi, Indiaman und Caballero) schossen diesmal die große Runde, wo noch ein paar Ziele standen, mit denen ich vom Turniertag noch ne Rechnung offen hatte. Armin (Caballero) wurde während des Parcoursganges in "Postman" umgetauft, weil er gelbe Pfeile schoss. Ständig sangen wir "Postman, bring me her letter..." und andere. Traf er das Kill, galt der Brief als "zugestellt".

Der Köcherbau-Workshop

Gegen Mittag waren wir wieder zurück und bereiteten uns auf unseren 1. Workshop (Köcherbau aus Leder) vor, der von Stefan (Indiaman) veranstaltet wurde. Ich war gespannt, denn bis dato hatte ich noch nie mit Leder gearbeitet. Da wir nur zu Dritt (Armin, Patrick und ich) waren, konnte sich Stefan sehr gut um jeden Einzelnen kümmern. Patrick (Erzebaer) wollte einen Hill-Style-Köcher bauen, Armin und ich einen kleinen Taschenköcher. 

Unser Werkzeug

Das Leder - Eine reichliche Auswahl

Nachdem jeder sich sein Leder, mit dem er arbeiten wollte, ausgesucht hatte, ging es an das Zuschneiden der einzelnen Komponenten. Diese mussten dann vernäht und für die Lederriemen gestanzt werden.

Patrick mit Stefan beim Zuschneiden

Armin ebenfalls beim Zuschneiden

Ich beim Löcherstechen für die Naht mit der Ahle

Nach mehreren Stunden Arbeit waren wir dann fertig mit Schneiden, Nähen, Stanzen, Flechten, Kleben,..... und jeder von uns hatte endlich eine Vorstellung welche Mühe und Zeit in solchen Lederarbeiten steckt. Kommen wir nun zum Ergebnis, welches sich sehen lassen kann und stolz von seinen Besitzern präsentiert wird. 

                            Patrick's Hill-Style-Köcher          Armin's Taschenköcher (mit leichtem Knickwinkel)

Mein Taschenköcher - gerade geschnitten

Vielen Dank an dieser Stelle an Stefan für das Material, das Werkzeug und seine Geduld uns Laien solche Kunstwerke zu entlocken. *Applaus*

Den Abend ließen wir dann im "Archers Paradise" bei cooler Mucke, Feuer, Bier und lockeren Gesprächen ausklingen.

Jam-Session mit Gitarre und 2 Mundharmonikas

Irish-Folk mit zwei Geigen

Einfach nur geil, was da abgeliefert wurde. Es wurde mitgesungen und gegrooved. Ab und zu kamen auch Gläser mit unterschiedlichen Rum-Sorten vorbei, die Jörg (tj) mitgebracht hatte und natürlich verköstigt werden wollten. Mit einem Lächeln und einen Blues auf den Lieben ging es dann irgendwann in der Nacht ins Zelt.

Freitag, 14.05.2010
 
Irgendwie verschief ich den Vormittag. Ich war auch ziemlich groggy vom Vorabend. Armin war längst auf und hatte zwischenzeitlich seine "Post" ausgeliefert, allerdings gingen einige "Briefchen" verloren oder kaputt. Ärgerlich. Gegen Mittag machten wir uns auf in das "Hell's Archer Camp" zum 2. Workshop "Messerschleifen", der von Michael (Bard) geleitet wurde. 

Der Messerschleif-Workshop

Michael hatte das Handwerkzeug, verschiedene Schleifblöcke, Abziehleder und Paste mitgebracht. Geduldig beschrieb er Schritt für Schritt den Weg zur perfekt geschliffenen Kling, mit der man Unterarme rasieren oder Papier ohne Ausübung von Druck schneiden konnte. Klasse. Mit etwas Geduld klappte es auch bei jedem. Vielen Dank an Michael für diese tolle Einführung ins Messerschleifen.

Michael bei der Vorführung

Man sieht, es hatten alle Spaß dabei

Am Nachmittag schaute ich mir noch eine Vorführung, wie man Holzschäfte herstellt und 2-fach bzw. 4-fach-Spleiß mit unterschiedlichen Holzsorten macht.

Das Fräsen von Holzschäften

Der Mehrfach-Spleiß

Während ich so über den Zeltplatz schlenderte, beschäftigten sich andere bereits mit den Basteln von Minibogen für das Minibogen-Turnier am nächsten Tag.

Hier entstehen Minibogen und passende Pfeile (rechts im Bild)

Der Abend klang, wie sollte es anders sein, im "Archers Paradise" bei Lagerfeuer, Musik, Gesprächen und Bier aus. 

Sundance konnte sogar mit einer Bierflasche Gitarre spielen

Samstag, 15.05.2010

An diesem Tag war einiges geboten. Es stand an, das Minibogenturnier, der Odysseus-Schuss und das Glücksschiessen. Aber der Reihe nach.

Das Minibogen-Turnier

Wie schon der Name sagt, durfte man hier nur mit selbstgebauten Minibogen schiessen. Man könnte denken, da werden ein paar Haselnuss-Flitschen hergenommen, aber weit gefehlt, das waren richtige kleine Kunstwerke. Vom Mini-Langbogen, über einen Mini-Recurve, bis hin zu Eigenkreationen. Geschossen wurde auf eine kleine Fita-Scheibe und wer die höchste Gesamtpunktzahl hatte, hatte gewonnen.

Bilder, die für sich sprechen

Danach kam der Odysseus-Schuss an die Reihe, auf den ich mich schon die ganze Zeit gefreut hatte und der eine echte Herausforderung darstellte.

Der Odysseus-Schuss

Wer die Geschichte kennt, weiss, dass man hierbei durch 12 Ringe vom Durchmesser 10cm einer Ringaxt schiessen muss. Pero (Comix) hat da für uns was gebastelt, was diesem Schuß exakt nachbildete. Er hatte 12 Ringe aus Schmiedeeisen gebastelt und sie auf einem Holzgestell hintereinander angebracht. Am Ende war ein Luftballon, um zu beweisen, dass der Pfeil auch wirklich durch die Ringe ging.

Das Gestell für den Schuss

Ich war gespannt, ob ich es hinbekommen würde. Die Entfernung zu den Ringen betrug ca. 15m, eine Entfernung, bei der ich eigentlich recht präzise schiesse. Ok. 1. Pfeil aufgelegt. Schuß. Etwas zu hoch. Es war nicht einfach das Ziel zu fixieren. Aber seht selbst.

Links der Blick durch die Ringe und rechts meine Abschußposition

2.Pfeil aufgelegt. Schuss. Es machte "Klong" und meinen Carbonpfeil zerriss es in mehrere Teile. Das war knapp. Ein Blick auf den Pfeil verriet mir, dass ich mit dem vorderen Teil bereits in den Ringen war, allerdings nicht präzise genug, um ein Anschlagen des Pfeiles an den Ring zu verhindern.

Der geborstene 2.Pfeil

Jetzt wo ich so nahe dran war, konnte ich ja nicht aufhören. Also 3. Pfeil eingenockt, nochmal konzentriert. Schuss. Ich hörte ein "Tock" und der blaue Luftballon zerplatzte. Ein befreites YES verließ meine Lippen. Ich hatte es geschafft!!! Ich konnte es kaum glauben. Welch ein Wahnsinns-Schuß. Die umherstehenden Bogenschützen applautierten anerkennend. Wow, welch ein Gefühl. Danach ging es erstmal zum Runterkommen mit Armin auf den Parcours. Ich schoss nicht besonders gut, aber das war mir dann irgendwann auch egal.

Das Glücksschiessen

Am späten Nachmittag stand dann noch das Glückschiessen an, das von Andreas (Steinmann) organisiert wurde. Der Erlös sollte als Anstartfinanzierung für die Skaterbahn der Neubrunner Jugend dienen. Eine tolle Idee. Sogar der Bürgermeister von Neubrunn war gekommen. Glücksschiessen, wie funktioniert das?? Ganz einfach. Man malt ein Fadenkreuz irgendwo auf eine weiße Scheibe und stülpt eine schwarze Folie darüber, sodass man dieses Kreuz nicht mehr sieht. Dann bezahlt man pro Pfeil, den man schiessen möchte, 1 Euro und schiesst einfach auf die schwarze Scheibe. Ist die Runde vorbei, dann wird die Folie entfernt und wer am nähesten am Kreuz war hatte einen der spendierten Preise (Köcher, Messer, Leder,...) gewonnen.

Das Glückschiessen in Bildern

Zwischendurch stärkten wir uns mit Pfannkuchen, die Armin zubereitete und gerne angenommen wurden. Am Abend wollten wir dann ein feines Chili kochen.


So gestärkt klang dann der letzte Abend in Neubrunn allmählich aus. Diesmal ohne Musik, aber gemütlicher  und vielleicht auch leicht wehmütiger Athmossphäre, schließlich war am nächsten Morgen Zusammenpacken und Heimfahren angesagt.

Chillen am Lagerfeuer

Sonntag, 16.05.2010

Tag der Abreise. Nach einem kräftigen Frühstück aus Eier und Speck, machten Armin und ich uns daran die Zelte abzubauen. Um uns herum war geschäftiges Treiben. Jeder packte zusammen und in mir machte sich das Gefühl breit, Neubrunn war zu Ende. Wir drehten nochmals eine Runde über den Zeltplatz und verabschiedeten uns von Allen. Ein letzter Blick auf die Fahne.....


......sie wehte immer noch im Wind. Ich war mir sicher, ich würde 2011 wiederkommen. 

Es waren 4 super schöne Tage mit Freunden und guter Laune. Da es mein 1.Mal Neubrunn war, hab ich mich besonders über die herzliche Aufnahme der "Alteingesessen" in ihre Runde sehr gefreut. 

Wir sehen uns Neubrunn 2011.

Euer Jürgen


Dienstag, 18. Mai 2010

Neubrunn 2010 - Das Turnier

Endlich war es wieder soweit. Das Turnier in Neubrunn 2010 stand an. Berühmt geworden u.a. durch letztes Jahr, als Andreas und seine Leute 111 (!) Tiere stellten. Heuer waren es deren 45. Wer Andreas kennt, weiß, dass er weniger die Entfernungen, sondern eher das trickreiche Stellen liebt.

So kam es auch, aber fangen wir von vorne an.

Freitag, 07.05.2010

Gegen 10 Uhr machten Armin und ich uns auf, um nach Neubrunn zu fahren. Wir hatten uns entschieden die Zelte mitzunehmen, um die Nacht in Neubrunn zu verbringen. Vollgepackt mit allen Utensilien, die man zum Zelten braucht, ging es los. Die Fahrt ging problemlos von statten. Wir machten sogar einen kleinen Zwischenstopp in Gerbrunn bei Würzburg, um uns ein wenig zu stärken. Wir hielten bei einem Italiener, der mir aus früheren Zeit gut bekannt waren. Armin bestellte ein "Wagenrad" von einer Pizza und ich Farfalle in Currysauce. Lecker. Gestärkt machten wir uns auf die 2. Etappe. Ohne Stau kamen wir dann am frühen Nachmittag auf dem Zeltplatz in Neubrunn an. Andreas und andere FAler begrüßten uns freundlich und wir streiften über den Zeltplatz, um eine geeignete Stelle für unser Zelte zu finden. Die wir auch fanden. Ein ruhiges Eck im hinteren Teil des Zeltplatzes. Wir packten gerade aus, als es leicht zu nieseln anfing. Schnell aufbauen war jetzt die Devise. Nach wenigen Minuten standen unsere Zelte und der Pavillion.

Rechts im Bild mein bescheidenes Zelt und links das Tipi von Armin

Nachdem alles in den Zelten verstaut war, machte ich mich auf eine befreundete Familie in der Nähe von Neubrunn zu besuchen, während Armin den Anderen half den Einschießplatz aufzubauen. Vielen Dank an dieser Stelle an Armin, der mir für meinen Kurztripp sein Auto geliehen hat. Als ich zurück war, machten wir uns auch sogleich ans Kochen. Es gab Nackensteaks mit Kartoffeln und viel Zwiebeln, zubereitet in einen speziellen Kochtopf, den Armin mitgebracht hatte. Mir fiel die Aufgabe des Kartoffel- und Zwiebelschälens zu. Nach 1,5 h schmoren im Topf war das Essen fertig.

Lecker Schmortopf

Vom Geruch angezogen, trafen auch schon die ersten Gäste bei uns ein. Peter (Pit) und sein Sohn Nico (Zöck). Sie bauten sogleich ihren Grill noch auf und so machten wir uns vor den Zelten gemütlich.

 
Pit bei einem gemütlichen Bierchen

Als es dann dunkel wurde, zündeten wir noch ein kleines Lagerfeuer an und genossen den Abend. Mit der Zeit gesellten sich noch Stefan (buddler), sein Sohn Michi und Dagmar (Elfe) zu uns. Ein kleiner Frankenstammtisch sozusagen. Gegen Mitternacht ging es dann ins Bettchen, schließlich wollten wir ja am nächsten Morgen für das anstehende Turnier fit sein.

Samstag, 08.05.2010 - Turniertag

Gegen 7 Uhr wurde ich von Armin, "bewaffnet" mit einem Becher heissen Kaffee, geweckt. Leicht gerädert von der Nacht zog ich mich an und stand auf. Erstmal Knochen sortieren und dann Morgentoilette, um wach zu werden. Zwischenzeitlich füllte sich der Zeltplatz zunehmend und immer mehr Bekannte und Freunde trafen ein. 

Es wurde immer voller

Zwischendurch ging runter zum Einschießplatz, um mich etwas warm zu schiessen. Dort war sehr viel Betrieb und man hatte kaum Platz. Schnell ein paar Pfeile geschossen, die fast alle zu weit links lagen, Kein gutes Omen für den Tag. Naja. Wir werden sehen. 

Der Einschießplatz

Ich dachte mir, wenn nix zusammenläuft, dann eben nicht. Ich wollte zumindest einen schönen Tag mit Freunden verbringen. Wir (Peter, Nico, Stefan, Michi, Armin und ich) hatten uns bereits am Vortag in die Gruppe 8 eingeschrieben. 

Die Gruppe 8 (leider ging Armin nicht mehr auf das Bild)

Eine lustige Truppe, die einen super Tag versprach. So kam es dann auch. In seiner Ansprache hatte Andreas (Steinmann) angekündigt: Zitat: "Ich habe so gestellt, wie es mir gefallen würde zu schiessen.". Was das bedeutete, wussten so ziemlich alle Teilnehmer und Neubrunn-Erfahrenen. Jagdliche Entfernungen mit trickreichen Schußkanälen. Wie trickreich, erkannte man an den  Tänzchen, die die Schützen am Pflock aufführten, um die geeignete Schußposition zu finden. Interessante Ziele gab es auch zu bestaunen, so z.B. verschiedene Dinosaurier, Riesenraupen und ein Wolpertinger, um nur einige zu nennen.

Der Säbelzahntiger - Nico, Michi und Pit beim Begutachten der Treffer

Stefan bei Schuß auf den Dinosaurier

Zwischendurch immer der bange Blick zum Himmel. Hält das Wetter??

Ein interessanter Pfeilbruch von Armin. Wie hat er das wohl hinbekommen?

Auf unseren Weg druch den Parcours sahen wir im Wald plötzlich eine seltsame Szene. Was war da los?? Ein Heiratsantrag mitten im Wald??? Ein Bitte um Verzeihung?? Wir wissen es nicht.


Die besagte Szene



Oben ein Beispiel für einen dieser trickreichen Schußkanäle. Die Aufnahme ist näher, als der Pflock tatsächlich stand. Von der Astgabel aus waren es noch ca. 15 m bis zum Pflock und zwischen Astgabel und Tier nochmal ca. 10 m. Die Gabel war sehr eng und man mußte schon sehr präzise schiessen, um durch zu kommen. Eine echte Herausforderung. 

Stefan und ich mit einem Centershot auf den Fuchs

Armin, der fleißige Schreiber

Nach 45 Stationen kamen wir dann schließlich etwas müde am Zeltplatz an, wo wir uns stärkten und mit den anderen Schützen austauschten. Inzwischen ließ sich auch die Sonne wieder blicken. Irgendwie versöhnlich für den teilweise trüben Tag. Für mich gesehen, war es ein sehr schöner Tag und  ich möchte mich daher bei meiner Gruppe 8 und natürlich Andreas inkl. Helferlein bedanken. Meine Einschießprobleme setzten sich zum Glück nicht weiter fort, sodass am Ende ein sehr guter 8. Platz für mich heraus sprang. Ich konnte also hoch zufrieden sein.

Armin und ich fuhren dann in Richtung Heimat. Die Zelte blieben stehen, da wir ja vorhatten am Mittwoch zum FA-Treffen wieder zu erscheinen, welches bis Sonntag andauert. Ich freue mich schon darauf. Natürlich wird es auch von diesem Treffen einen Bericht geben.

Euer Jürgen

Dienstag, 11. Mai 2010

1. Jagdturnier im Hallgrund - Mengersgreuth

Am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, fand das 1. Turnier der Mengersgreuther Bogenschützen statt. Ich hatte ja im Vorfeld schon einiges mitbekommen und war dementsprechend gespannt, was sie auf die Beine gestellt hatten. Wetter mäßig hatten wir leider nicht den besten Tag erwischt, aber dafür wurden wir durch das schöne Gelände und die gestellten Ziele entschädigt. Stephan und seine Leute hatten wirklich geackert, um ein tolles, aber auch schwieriges Turnier zu stecken. Das Gelände gab es her. Weitschüsse auf einen Bison, knifflige Bergauf- und Bergabschüße, z.B. auf den Steinbock wechselten sich sehr gut ab. Das Essen war vorzüglich, besonders das Kesselgulasch hatte es mir angetan. Die Ziele waren so interessant gestellt, daß wir sogar ab und an die Compoundpflöcke zu Trainingszwecken schossen, weil es einfach Laune machte. Besonders schiessenswert war der "Tunnelschuß", einfach genial. Bei allen Zielen wurde auf natürliche Backstops geachtet und wo es keine gab, hatte man eben welche angebracht. Top. Pfeilverluste wurden dadurch minimiert. Einfach ein schöner Tag mit tollen Leuten.

Aber genug geredet. Jetzt lasse ich Bilder sprechen.

Der Weitschuß auf den Bison

Doping war zwischendurch angesagt
Das Krokodil vom Hallgrund

Der Bär. Schaut leichter aus, als er war

Im Hintergrund sieht man nun den Steilhang

Ich beim Tunnelschuß - einfach super

Der Schuß auf den Milan - Kategorie superschwer

Hier sieht man den Schuß von der Seite

Der oben erwähnte Schuß auf den Steinbock

Ein Wolf war auch unterwegs

Nass, aber glücklich, die Gruppe 1
(v.l.n.r) Peter, Sigrid, Jürgen, Ich und Stephan

Mein Dank gilt Stephan (auch für die Fotos), allen Mengersgreuthern und meiner Gruppe 1 für den feuchten, aber tollen Turniertag. Bin nächstes Jahr gerne wieder dabei.

Bilder: Copyright 2010 - Stephan Priller


Donnerstag, 6. Mai 2010

 
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