23. Jagdbogenturnier Bamberg 2009 - Die grüne Hölle

Fazit: Anspruchsvolles und interessantes Turnier

Samstag, 01.08.2009 - Der 1. Tag

Der Tag war als sonnig und sehr warm angekündigt und so kam es dann auch. Bereits zu Beginn des Turnieres gegen 10 Uhr hatten wir bereits über 20°C und es sollte noch wärmer werden. 28 Scheiben erwarteten uns und es sollte ein Trip durch die grüne Hölle des Hauptsmoorwaldes bei Bamberg werden. Bereits auf dem Weg zu unserer Scheibe fielen die ersten blutdürstigen Bewohner des Waldes über uns her. Einige hatten vorgesorgt und sich mit chemischen Waffen (Autan, ...) ausgestattet, was die Biester aber nicht abhielt uns weiter kollektiv anzugreifen. Die Killquote stieg so von Minute zu Minute. Tapfer absolvierten wir dennoch die uns gestellte Aufgabe, die anderen Bewohner des Waldes (Bäume, Wurzeln und 3D-Tiere) mit unseren Pfeilen zu malträtieren.

Gruppenkill

Das Catering war einwandfrei und bot für jeden Gaumen etwas. Neben den obligatorischen belegten Brötchen, warteten die Bamberg auch mit einem herrlich schmeckenden Gulasch auf. Lecker. Genau das Richtige für die Mittagspause. Allerdings, wer ein Käsebrot haben wollte musste zu schweren Waffen greifen, um die Mäuse vom Käse zu vertreiben.

Der Mäusejäger

und seine Beute

Den Abend ließen dann Einige, wie mir zugetragen wurde, in geselliger Runde bis ca. 3 Uhr früh ausklingen. Sehr mutig, wenn man bedenkt, dass der 2. Tag bereits um 9 Uhr früh am Pflock weitergehen sollte. Aber alle aus meiner Gruppe hatten es geschafft. Respekt!

Sonntag, 02.08.2009 - Der 2. Tag

Wie bereits gesagt, der 2. Tag begannt recht früh und der Himmel war bedeckt. Dadurch staute sich die Vortageshitze im Wald, was vermehrt zu Schweißausbrüchen, zumindest bei mir, führte. Nach dem roten Pflock am Vortag, schossen wir diesmal vom grünen Pflock. Aber wenn einer dachte die Bamberger hätten Mitleid mit uns, sah sich getäuscht. Die Runde war genauso schwer, wie am Tag zuvor. Licht- und Schattenspiel, im Wind wehende Äste, die die Suche nach einem Schußfenster erschwerten, und und und .... Es war eben ein anspruchsvolles Turnier.

Gruppenkill mit Schleichwerbung

Das Fazit

2 Tage Bamberg sind vorüber und ich muss sagen es war ein klasse Turnier. Sehr gut und anspruchsvoll gestellt. Die abgezeichneten Zonen für Körper und Kill stellten auch kein Problem dar. Im Gegenteil, dadurch, dass Zufallstreffer (Kopf, Bein, Schwanz,...) erst gar nicht gewertet wurden, musste man sich auf ein zielgenaues Schießen konzentrieren, was das Turnier m.M.n. noch interessanter machte.

Gruppenbild ohne Dame
(Jeanine war am 2.Tag nicht mehr dabei)

Auf jedem Fall danke ich der Gruppe 25 (Stefan, Ottmar, Sebastian und Jeanine) für 2 tolle und lustige Tage und natürlich auch der Bamberger Truppe um Guido. Euer Turnier in meiner alten Heimat hat einen festen Platz in meinem Kalender.

Montag, 3. August 2009