Parcours Abenberger Wald - Abenberg

Schon länger geplant, aber jetzt hat es endlich mal geklappt. Ein ganzer Tag auf dem Parcours in Abenberg stand an. Um 8 Uhr früh starteten Armin und ich von Bamberg aus in Richtung Abenberg. Vorher noch kurz beim Kaufland rein und belegte Brötchen, etc. für die kleinen Pausen zwischendurch besorgt. Zusätzlich ausgerüstet mit Thermoskanne Kaffee und Kaltgetränken ging es dann auf die Autobahn. Nach 1 1/2 h waren wir dort. Wir mussten unten parken, weil die Zufahrtsstraße zum Parkplatz wegen Schee und Eis gesperrt war. Also Gerödel gepackt und gut gelaunt ging es los über verschneite Wege.

Bogen und Zigarillo, mehr braucht ein Bogner nicht :-)

Der Parcours gefiel mir sofort. Von jagdlich gestellten Tieren bis zu Weitschüssen war alles dabei. Allerdings waren die Wege ziemlich vereist, sodaß man sehr vorsichtig sein mußte, um sich nicht mal so eben auf den Hosenboden zu setzen. Das zehrt gewaltig an der Kondition.

 
Armin in seiner unverwechselbaren Schußhaltung

Irgendwann kam dann auch die Sonne raus und der Spaß wurde immer größer. Die Trefferquote konnte sich sehen lassen, wie man auf dem nachfolgenden Bild sehen kann. Dies war Eines der Doppelkills, die wir ab und an schossen.

Doppelkill

Interessant war auch der Schuß vom Hochstand auf den Hirsch. Ein echt geiler Schuß, aber nicht leicht. Dieser Hochstand war dann auch unsere erste Rast. Kaffee und Brötchen ausgepackt und einfach den herrlichen Tag genossen.

 
Armin beim Schuß vom Hochstand auf den Hirsch

 
Meine Wenigkeit beim Futtern

Noch kurz einen weiteren Zigarillo genossen und weiter ging es bergauf und bergab durch den restlichen Parcours. Irgendwann kam dann der Monsterschuß auf den Bären. Geschätzte 55 m bergauf. Ein Wahnsinn. Da war sie also - Die Herausforderung!! Das Ergebnis (2. Pfeil mittiger Körpertreffer) konnte sich sehen lassen. Aber ich wollte mehr. In der 2. Runde am Nachmittag gelang mir dann das Kill. Wow, was für ein Gefühl.


Der stolze Schütze

Auf der 2. Runde am Nachmittag spürten wir dann so langsam alle Muskeln und Knochen, aber wir hielten tapfer durch. Wir trafen sogar noch ein paar Abenberger, die ebenfalls den Parcours absolvierten. Ein wenig Fachsimpeln und Smalltalk war angesagt. Übrigens, man glaubt es kaum, wieviele Pfeile man nachdem der Schnee weg ist, so findet. Wir hatten ingesamt 8 Fundpfeile, die wir den Abenberger überliessen.

Das war der Tag im Parcours. Aber das Highlight sollte noch kommen. Unsere Sachen schnell ins Auto gepackt und ab ging es nach Nürnberg in die Innenstadt. Es erwartete uns nämlich ein leckeres Angus Entrecote. Das "Lokal" war ein Geheimtipp von Armin und wird nicht verraten. Gesättigt und gut gelaunt ging es dann auf den Heimweg.

Bedanken möchte ich mich bei Armin, der die Idee für den Tag hatte und sowohl als Fahrer als auch mal wieder als Fotograf diente. Lieben Dank nochmal für den super Tag.

Das wars.

Euer Jürgen

Freitag, 26. Februar 2010