Stark die dunkle Seite ist ....

.... oder unterwegs mit dem Oneida Kestrel

Letzten Sonntag fand das Oberfrankentreffen in Pretzfeld bei den fränkischen Bogenschützen statt. Vielen Dank für die Ausrichtung an dieser Stelle. Es gab lecker Essen und jede Menge Gespräche. Natürlich, wenn man schon da war, wurde auch eine Runde auf dem Parcours gedreht. Martin, der den Deutschland-Vertrieb für Oneida Compounds hat, brachte mir einen Oneida Kestrel (47 lbs, Let-Off 60%), liebevoll Klappspaten genannt, mit. Diesen wollte ich im Parcours testen, um mal ein Gefühl zu bekommen, ob mir so ein Bogen gefällt. Nach einer Trainingsrunde auf dem Familien-Parcours direkt bei der Bogenhalle zum Warmwerden, ging es dann auf den Pretzfelder Parcours. Der Wald und die Felsen waren wunderschön mit Schnee bedeckt, einfach traumhaft. Nur die Sonne ließ sich nicht blicken. Aber nun zum Oneida Kestrel. Es ist ein sehr kurzer Compound und dadurch wird der Sehnenwinkel bei meinem Auszug schon sehr eng für meinen 3Under-Griff. Aber es ging halbwegs. Gewöhnungsbedürftig für mich als Traditioneller das Let-Off, d.h. man hat im Vollauszug nur noch 60% der Gesamtzuggewichtes auf den Fingern. Leider war der Kestrel mit einer Pfeilauflage für ein Release ausgestattet, weshalb mir der Pfeil im Auszug öfters von der Pfeilauflage sprang, da ich ja mit den Fingern zog. Das war extrem nervig, kann aber der Bogen nichts dafür. Enttäuscht war ich auch etwas von der Performance. Obwohl das Zugewicht das Gleiche war wie bei meinem Rudi, mußte ich bei weiten Schüssen weiter drüberhalten, als beim Recurve. Das Wow-Gefühl hat sich bislang auch nicht eingestellt. Ich werde vielleicht demnächst mal den Osprey ausprobieren, der dem Talon, der mir persönlich besser gefällt, am Nähesten kommt. Mal sehen wie das ausgeht.

Hier noch ein paar Bilder:


Euer
Jürgen

Freitag, 6. Februar 2015