Test Nijora Nigan Pro 400 (Teil 1)

Am Wochenende hatte ich endlich Zeit die neuen Testpfeile Nijora Nigan Pro 400 (7,8 gpi) zu bauen und zu testen. Da sie annähernd die gleiche technischen Spezifikationen wie meine GoldTip Velocity Hunter 400 (7,4 gpi) haben, habe ich sie auch identisch gebaut. Der einzige Unterschied waren die Inserts. 

Hier mal die technischen Daten der Versuchspfeile:

Weiße Nocke:
Länge: 31,5"
Insert: 13 gn Original Insert
Spitze: 65 gn TopHat
Nocke: Original Nocke

Orange Nocke:
Länge: 31,5"
Insert: 10 gn GoldTip Insert
Spitze: 65 gn TopHat
Nocke: Original Nocke

Rote Nocke:
Länge: 31,5"
Insert: 20 gn Original Insert
Spitze: 65 gn TopHat
Nocke: Original Nocke

Referenzpfeil GoldTip:
Länge: 31,5"
Insert: 10 gn GoldTip Insert
Spitze: 65 gn TopHat
Nocke: GoldTip Standard Nocke

Als Erstes fiel auf, dass die Nockenschlitze größer waren als bei meinen GoldTip. Sie saßen nicht richtig auf der Sehne, obwohl ich eine 14 Strang FF Endlossehne schiesse. Ok, etwas mit den Zähnen zusammenbeissen und es ging halbwegs. Nach ein paar Passen auf 7 m stellte ich fest, dass die Pfeile im Vergleich zum GoldTip immer etwas rechts in der Scheiben waren. Der Effekt verstärkte sich zunehmend mit der Entfernung. Am Ende 14 m. Obwohl nahezu identisch mit dem Referenzpfeil von GoldTip waren sie offensichtlich zu weich. Auf dem Bild unten ganz gut zu erkennen. Da ich aber schon an der Mindestgewichtsgrenze war, wollte ich nicht weiter mit dem Gewicht runter. War ja auch nicht der Sinn. Ich wollte einen Schaft, der vergleichbar ist, sodaß ich auch mal wechseln kann, sollte es meinen GoldTip irgendwann nicht mehr geben. Ich werde die Pfeile in nächster Zeit auch mal im Gelände testen, um ein Gefühl für die Robustheit zu bekommen. Was mir allerdings nicht gefällt ist die aufgeklebte Produktbezeichnung. Diese begann schon nach ein Paar Schüssen auf die Scheibe zu leiden. Wie schlägt sie sich erst im Gelände? Außerdem schaut es nicht schön aus, wenn sie nicht komplett um den Schaft geht. 

Hier nun die Bilder:






 



Nach dem Outdoor-Test treffe ich meine persönliches Fazit zu den Schäften.

Bis dahin.
Euer Jürgen

Mittwoch, 2. September 2015