1 Tag, 2 Männer, 2 Parcours, über 200 Ziele

Letztens hatten Martin und ich die Idee mal die Parcours Schloß Guteneck und Monte Caolino zu besuchen. Um uns die Übernachtung zu sparen, beschlossen wir beide an 1 Tag zu schiessen, da sie nur ca. 30 km von einander entfernt liegen. Gesagt, getan. Hier ist nun der Bericht.

Parcours Schloß Guteneck

Der Parcours liegt in der Nähe des kleinen Dorfes Guteneck in der Oberpfalz. Von mir Zuhause ca. 2 1/4 Stunden entfernt. Um 6 Uhr früh ging es los, denn wir wollten sehr früh auf dem Parcours sein. Gegen ca. 8:30 Uhr trudeln wir dort ein. Ausrüstung angelegt und los ging es am Schloß Guteneck vorbei in den Wald. Schon die ersten Ziele beeindruckten uns sehr. Hier wurde richtig geklotzt. Auch das Einbetten der Ziele in die Natur war sehr gelungen. Am Anfang ging es sogar an einem Bachlauf entlang. Herrlich.



Danach wurde der Wald offener und steiler. Es kamen noch vereinzelte Felsformationen hinzu. Die Ziele sehr schön in Szene gesetzt.






In der Nähe des Gipfels gab es eine Verpflegungsstation zum Ausruhen. Auch an kühle Getränke wurde vom Betreiber gedacht. Etwas weiter im Verlauf an einer weiteren sehr schönen Felsformation fanden wir zwei Throne aus Holz. Da wir die "Kings of the Hill" waren, nahmen wir natürlich Platz. 


Danach ging es wieder bergab in Richtung Schloß Guteneck. Nach einer weiteren Überquerung des Baches gab es ein letztes Highlight des sehr schönen Parcours. Eine Bisonfamilie.





Ein würdiger Abschluß wie wir fanden.

Parcours-Fazit: 
Sehr schöner gepflegter Parcours mit vielen Highlights, der auch eine weitere Anreise lohnt. Laufzeit ca. 3,5 Stunden (für 32 Ziele). Nach der Verpflegung kann man abkürzen und nur 28 Ziele schiessen, aber wer will das schon......


Parcours Monte Kaolino

Von Schloß Guteneck fuhren wir dann nach Hirschau. Da es bereits Mittag war, beschlossen wir in das Zentrum zu fahren, um dort eine Gastwirtschaft in der Nähe des Rathauses zu besuchen. Nach dieser Stärkung konnten wir dann den 2. Teil der Reise angehen, den Monte Kaolino, der seinen Namen vom nahegelegen Kaolinabbaugebiet hat und im Prinzip eine Abraumhalde ist, die wieder aufgeforstet wurde. Der Parcours ist sowohl als Feldparcours, als auch als 3D-Parcours angelegt. Er führt erst am Fuße entlang, wodurch man sehr schöne Bergaufschüsse machen kann. Alles ist sehr gut mit Treppen und Seilen abgesichert.


Danach geht es in Serpentinen zum höchsten Punkt des Parcours. Danach boten sich auch sehr schöne schwierige Bergabschüsse, die sehr schön in Szene gesetzt waren. Hier ein Bär, der den "Mountain Man" auf einen Baum flüchten ließ.


 Wie wir später erfuhren, hat er wohl den Angriff des Bären nicht überlebt. RIP Mountain Man.


Auch Kunst findet in diesem Parcours ihren Platz. So findet man diverse Kunstobjekte auf dem Gipfel. Eine sehr schöne Idee.




Nach einem weiteren sehr schwierigen Bergabschuß ging es in Richtung Parcoursausgang, die uns wieder nach unten führte. Es erwarteten uns weitere sehr schön gesetzte Ziele.



Nach 28 Stationen waren wir dann wieder am Eingang angelangt und irgendwie völlig fertig, zumal es an diesem Tag fast 30 Grad und Sonnenschein pur gab. Zum Glück hatten wir genügend zu trinken dabei und froh, dass der Parcours größtenteils im Wald lag.

Parcours-Fazit:
Ein liebevoll gestellter Parcours mit sehr vielen schönen Schußszenen. Immer eine Reise wert. Laufzeit ca. 3,5 Stunden.

Am Ende des Tages waren Martin und ich froh und stolz diese Herausforderung gemeistert zu haben. Es ist für nächstes Jahr auf alle Fälle wieder eingeplant. Vielleicht hat der Eine oder Andere nun auch Lust bekommen? Ich sage nur: Macht es!

Euer Jürgen

Dienstag, 30. Juli 2019